Mit dem ave MH 7 auf den Schwarzwald

Noch vor nicht allzu langer Zeit

hätte ich den Gedanken an ein E-Bike weit von mir gewiesen, wenn nicht, ja wenn mein Mann und ich nicht bei einem Bummel in Stuttgart an Ihrem schönen Fahrradgeschäft in der Königsstraße vorbeigeschlendert wären. Die Präsentation der ausgestellten E-Bikes weckte unsere Neugier und so traten wir ein in die Welt der Hybrid Räder.

Mir als Mountainbikerin die sich sehr oft im Schwarzwald auf Höhenwegen tummelt und mittlerweile die sechzig um etliche Jährchen überschritten hat, flüsterte eine Stimme, was wäre ,wenn du diese Technik probieren würdest. Die angebotenen Räder mit ihrem eleganten sportlichen Ambiente boten eine große Verlockung. Besonders interessant erschien mir das Modell MH7. Man könnte es beinahe Liebe auf den ersten Blick nennen.

Klein, leicht, handlich und mit reichlich technischen Details ausgestattet, weckte das Rad unsere Neugier, es zu testen. Was uns problemlos gestattet wurde. So hatten mein Mann und ich die Möglichkeit das Rad an einem Wochenende im Nordschwarzwald auf Herz und Nieren zu prüfen.

Hier nun einige Anmerkungen:
Zunächst einmal lässt sich das Rad auch ohne Hybrid leicht treten. Das war schon super. Nachdem die ersten Steigungen kamen, das absolute Aha Erlebnis, beim Einsatz der verschiedenen Hybrid Schaltstufen. Beachtlich, die zugeschaltete Energie ist sofort da und macht das bergauf fahren zu einem wahren Vergnügen. Es wurde dabei nicht nur auf glatten Straßen gefahren, vorwiegend auf Waldwegen und auch auf mehr oder weniger grobem Schotter. Das Rad ist mit kleiner Reifengröße auch bergab ab auf Waldwegen gut zu händeln, was ich zunächst nicht gedacht hätte.

Als sportliche Bikerin möchte ich das Gefühl haben, wenn ich am Ziel angelangt bin, etwas getan zu haben. Normalerweise falle ich zumeist kaputt vom Rad, in diesem Fall hatte ich das Empfinden wirklich gut etwas gearbeitet zu haben, trotz hybrider Unterstützung. Ohne zu Treten geht es auch mit diesem tollen Teil nicht. Ich war so gut drauf, dass ich die Runde, es waren knapp 40 Kilometer, noch einmal zu fahren mir zugetraut hätte. Dabei waren noch lange nicht alle Ressourcen der gebotenen Bosch Energie erschöpft. Einfach genial.

Ich danke Ulrich Weckler sehr, dass er mir diese Freude ermöglicht hat. Auch dafür, dass ich meinen Erkenntnishorizont erweitern konnte. Mein bisher geschätztes Bike Abschied nehmend betrachte, denn warum soll sich der Mensch, wenn er schon ein paar Jährchen mehr auf dem Buckel hat quälen, wenn es doch so was Schönes wie das MH7 gibt, das einen so herrlich locker bergauf und bergab trägt.

Allen, die sich wie ich in das MH7 verliebt haben, wünsche ich all Zeit gute Fahrt.

Heidemarie B.Zessack

Produktseite - ave MH 7

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