TIPs

Stromräder sind unkompliziert, langlebig und haben gute Reichweiten, wenn man ein paar Dinge beachtet:

10 Stromrad Tips von unserem Fachmann Ulrich Weckler

 

  1. Fahren sie nicht schaltfaul! Auch wenn der Motor dazu verleitet. Bei flüssiger Trittfrequenz bekommen sie optimale Unterstützung und sparen Strom.
  2. Nehmen sie während des Schaltvorgangs die Kraft vom Pedal! Das gilt für Ketten- wie Nabenschaltungen. So vermeiden sie unnötigen mechanischen Verschleiß.
  3. Wählen sie die passende Unterstützungsstufe! Weniger ist hier mehr – nämlich mehr Reichweite.
  4. Schalten sie in der Ebene den Antrieb auch mal ab! Wenn sie um die 25 Km/h pendeln, bringt der Motor wenig, frißt nur Strom.
  5. Laden sie den Akku regelmäßig! Auch wenn sie nur 20 Km gefahren sind. Die Gesamtlebensdauer der Batterie kann so verlängert werden.
  6. Parken sie ihr Stromrad im Sommer nicht in praller Sonne! Gerade bei schwarzen Akkugehäusen besteht Überhitzungsgefahr.
  7. Nehmen sie zuhause den Akku vom Rad! So vermeiden sie im Winterhalbjahr Akkuschäden durch Kälte.
  8. Bei Minusgraden den Akku nach Gebrauch nicht sofort laden! Erst in der Wohnung aklimatisieren lassen.
  9. Wichtig: Ihr Stromrad besteht nicht nur aus elektrischen Komponenten! Pflegen sie alle mechanischen Teile und achten sie auf korrekten Luftdruck. Geben sie ihr Stromrad einmal im Jahr zur Inspektion. Sie bekommen dann einen detaillierten Diagnosebericht ihres Antriebssystems und fahren stets mit aktueller Software.
  10. Fahren sie defensiv! Gerade weil sie mit dem Stromrad u.U. schneller unterwegs sind, muss Umsicht und Rücksichtnahme selbstverständlich sein.
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Detaillierte Akku-Tips…

Lithium-Ionen Batterien sind kundenfreundlich 

Stromrad AkkuDie Zeiten in denen der Benutzer auf die vollständige Entladung der Batterie achten mußte, bevor eine neuer Ladeprozess gestartet werden konnte sind vorbei. Die moderne Generation der Batterien mag es eher öfter geladen zu werden. Das ist in jedem Zustand der Batterie möglich: egal ob zur Hälfte leer oder nahezu randvoll.

Ein Ladezyklus muß nicht vollständig durchgeführt werden. Z.B. kann während der Mittagspause bei einer Stromradtour die Batterie an die Steckdose gehängt werden. Fährt man weiter, so wird der Ladeprozess einfach ohne Schaden für die Batterie unterbrochen.

Foto: Bosch

Das bei Stromrädern mitgelieferte Ladesystem enthält ein Management der Batterie in dem der aktuelle Ladezustand erkannt, die richtige Dosierung des Stroms gesteuert und vor allem auch die Wärmeentwicklung  bei diesem Prozess kontrolliert wird. Nach vollständiger Ladung schalten sich die Systeme selbstständig ab. Eine ständige Beaufsichtigung des Ladevorgangs ist also nicht nötig.

Es empfiehlt sich bei den Stromrädern zuerst den Anschluss an das Netzteil sicherzustellen. Erst danach das Netzteil an die Stromversorgung anschliessen. Umgekehrtes Vorgehen bei Beendigung des Ladeprozesses: erst das Netzteil von der Stromversorgung trennen und dann das Stromrad vom Netzteil.

Im Winter empfiehlt sich die Battrie in einem kühlen und trockenen Raum zu lagern. In Abständen von  3 – 4 Wochen sollte die Batterie an die Ladestation gehängt werden, um einem Schlafmodus vorzubeugen. In diesen Modus wird die Batterie automatisch bei einer längeren Lagerphase versetzt, um einer Tiefentladung vorzubeugen. Ist die Batterie in diesen Schlafmodus gefallen, so kann Stromrad helfen die Aktivierung durchzuführen.